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    SVADHISTHANA - DAS SAKRALCHAKRA

    Svadhisthana - das Sakralchakra

    Die Energiezentren in unserem Körper nennt man in der Yoga Kultur „Chakren“. Es gibt sieben Stück, die entlang der Wirbelsäule liegen. Durch Yoga können wir die Energie unserer Chakren (wieder) zum Fließen bringen. Das Chakra steht symbolisch für einen Lebensbereich und spiegelt Leichtigkeit oder Schwere in unseren Beziehungen und im Alltag wider. Anhand unserer Wahrnehmung können wir Rückschlüsse ziehen, wo sich energetische Blockaden befinden und dort gezielt mit unserer Yoga-Praxis ansetzen.

    Das zweite Chakra

    Das Zweite unserer sieben Chakren ist das Sakralchakra. Es wird auch Sexualchakra genannt und heißt auf Sanskrit Svadhisthana, was mit „Wohnort des Selbst“ übersetzt werden kann. Auf körperlicher Ebene befindet sich das Sakralchakra etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel. Hier sitzt das Kreuzbein (Sacrum), wovon sich der Name Sakralchakra ableitet. Auf symbolischer Ebene ist Svadhisthana das Zentrum unserer Emotionalität, unserer Sinnlichkeit und unserer tiefverwurzelten Instinkte. Zu diesen Urinstinkten zählt unter anderem das Verlangen nach Sexualität. Nicht nur in Bezug auf den Fortpflanzungstrieb symbolisiert das Sakralchakra etwas Schöpferisches – es beeinflusst auch unsere Kreativität. Hinter allen kreativen Schaffensprozessen steckt die Energie des Sakralchakras als treibende Kraft. Menschen, deren Sakralchakra im Gleichgewicht ist, fühlen sich rundum wohl und lebendig. Sie haben keine Schwierigkeiten damit, sich gegenüber anderen zu öffnen. Diese Eigenschaft verhilft ihnen auch dazu, ihre Sexualität offen und lustvoll auszuleben. Sie geben sich dem Fluss des Lebens hin, sind Genießer und verspüren insgesamt eine große Lebensfreude. Hingegen können psychische Anzeichen wie Depressionen, Angst vor Veränderung, sexuelle Störungen oder Antriebslosigkeit auf eine Blockade des Sakralchakras hindeuten. Was kannst du tun, um dein Sakralchakra zu wieder in Balance zu bringen?
    Yogini trägt orangefarbenes Yoga Outfit von Mandala
    Yogini trägt einen orangefarbenen Yoga Bra und eine auberginefarbene Legging von Mandala
    Laruga Glaser trägt einen orangefarbenen Yoga Bra und eine lila Legging von Mandala

    So aktivierst du dein Sakralchakra

    Wasser ist das Element, welches mit Svadhisthana in Verbindung gebracht wird. Daher kannst du dein zweites Chakra durch ausreichendes Trinken, Schwimmen oder Spaziergänge entlang eines Flussufers positiv beeinflussen. Auch fließende Bewegungen und alles was dir dabei hilft, in einen Flow-Zustand zu kommen, tut deinem Sakralchakra gut. Die Farbe Orange steht für Lebensfreude, Aktivität und Vitalität, sie wird Svadhisthana zugeordnet. So kannst du dein Chakra auch durch den Genuss von orangefarbenen Lebensmitteln positiv beeinflussen oder indem du dich von Zeit zu Zeit mit diesem lebendigen Farbton umgibst. Wie wäre es zum Beispiel mit Yogabekleidung in leuchtendem Orange?

    Im Yoga wird das Sakralchakra durch die Anspannung des Beckenbodens (Mula Bhanda) gezielt angesprochen. Auch Asanas wie Trikonasana (Dreieck), Bhujangasana (Kobra) oder Paschimottanasana (Vorbeuge) sind stimulierend. Außerdem wirken sich Hüftöffner und hockende Positionen aktivierend auf die Energie des Sakralchakras aus. Das Vertrauen in die eigene Intuition, der Ausdruck von Kreativität und die Fähigkeit, offen auf Neues zuzugehen – all das kann dir dabei helfen, dein Sakralchakra anzuregen und noch mehr Lebensfreude zu verspüren – probier‘ es aus!